Red Bull Art of Can – Echte Verpackungskunst

July 15th, 2010 by Michael

Dass Verpackungen manchmal echte Kunst sind, ist nicht erst seit dem Designlabor 25 25 bekannt. Verpackungskunst kann aber auch heißen, Kunst aus Verpackungen zu erschaffen. Und genau damit macht Red Bull Punkte. Die Marke, die sowieso mit ihrem klaren Design und ihrer hervorragenden Markenführung international bekannt ist, hat mit Red Bull Art of Can eine großartige Plattform geschaffen.

Red Bull Art of Can

In den USA und in Singapur wird unter dem Label Red Bull Art of Can ein regelmäßiger Kunst-Wettbewerb ausgeschrieben. Was die Teilnehmer dabei erschaffen beweist viel Kreativität und künstlerisches Gespür. Einzige Bedingung: Für die Künstler dreht sich alles um die Red Bull-Dose! Und was man mit und aus den silbern-blau-roten Dosen alles machen kann ist unglaublich vielfältg und fantasievoll. Von Skulpturen über Mosaiken und Bildern bis hin zu Fahrrädern und Kleidern in Red Bull-Optik zeigen die Einreichungen ein großartiges Spektrum.

Insbesondere im Hinblick auf den Claim “Red Bull verleiht Flügel” kann man nur anerkennend sagen: Red Bull beflügelt auch den Geist – und damit auch die Kreativität! Mal wieder ein Vorzeige-Projekt für Red Bull.

In Singapur ging die Ausstellung gerade zu Ende, als Sieger wurde der Entwurf Feeding Time von Paul Duayne gekürt. Den Sieger und viele weitere Exponate kann man sich hier ansehen: Red Bull Art of Can Singapur

Wer im August in den USA in, hat vielleicht sogar die Chance, die aktuelle Ausstellung in Dallas zu besuchen, die am 31. Juli beginnt. Alle Infos und die Galerie dazu auf der Website der Red Bull Art of Can USA.

Sustainable Design vom Feinsten: Emeco 111 Navy Chair with Coke

May 3rd, 2010 by christine

“When you recycle a plastic bottle, you’re doing something good.
When you recycle 111 of them, you’re doing something great.
Help your bottle become something extraordinary again.”

Das Ziel:

Den Wert von recycletem Plastik durch schön designte Alltagsgegenstände für den Konsumenten greifbar und erlebbar zu machen, und sie dadurch zum Recycling zu motivieren.

Die Idee:

2006 kam Coca-Cola auf Emeco mit folgender Anfrage zu: Produktion des klassischen Navy Chairs in einer Neuauflage aus rPET (Recycled Polyethylene Terephthalate- recycled plastic bottles). In Zusammenarbeit mit BASF wurde der optimale Material-Mix für den Coke Navy Chair entwickelt.

Und das gelungene Ergebnis spricht für sich – der Emeco 111 Navy Chair aus 111 recycleten Coke Plastikflaschen, erstmalig auf der Mailänder Möbelmesse im April 2010 vorgestellt:

Vorstellung in Mailand

Source: Emeco

Source: Emeco

Mehr Infos und Bilder gibt’s unter Emecowithcoke.com

Und, wer hat schon bald einen :) ?

Aktuelle Trends im Designlabor 25|25

March 10th, 2010 by karen

Am Mittwoch, 10. März 2010 stellt Birgit Gebhardt, Geschäftsführerin vom Trendbüro, um 19.00 Uhr aktuelle Trends in der kulturreich Galerie Hamburg in der Wextraße 29 vor. Im Mittelpunkt stehen vier Trends, die das Live-Experiment Designlabor 25|25 inspirieren sollen: Green Karma, Retro Ethnic, 5-Sense Branding und Identity Management. Dabei werden die Hintergründe und Implikationen dieser Trends in Augenschein genommen. Der Eintritt ist frei.


Was wir unter Green Karma, Retro Ethnics, 5-Senses Branding, Identity Management verstehen?

GREEN KARMA

Umweltprobleme, schrumpfende Ressourcen, fehlende soziale Wurzeln und der Wunsch nach Bioprodukten, die zunehmend als Statussymbole gelten, sind Hintergründe dieses neuen Trends. Unsere Gesellschaft verspürt eine wachsende Sehnsucht nach Authentizität und echten Werten. Auch das gute Gewissen spielt eine wesentliche Rolle. Daher sind ökologisch korrekt produzierten Produkte so wichtig geworden. Auf der Suche nach einem tieferen Sinn im Konsum wird Nachhaltigkeit ein kostbarer Vorzug. Markenprodukte sollen daher für Umweltverträglichkeit, Transparenz und fairen Handel stehen.

RETRO ETHNICS

Auf der einen Seite stehen die nostalgischen Erinnerungen an die guten, alten Kindertage, an die wir uns so gerne erinnern. Auf der anderen Seite stehen immer neue kulturelle und fremde Einflüsse, die unseren Alltag bereichern und uns inspirieren. Diese ungewöhnliche Mischung aus Neu und Alt vereint der Trend Retro Ethnics. Die Mischung von Sehnsucht nach Mamas Rockzipfel mischt sich mit modernem convenient Lifestyle. Verpackungen, die dies widerspiegeln, wirken zugleich vertraut aber auch interessant und anregend.

5-SENSES-BRANDING

Während die Zeit der Digitalisierung und Globalisierung unseren Geist mehr und mehr fordert, fühlen wir uns häufig sozial vernachlässigt und emotional eingefroren. Die Konsequenz daraus ist ein wachsendes Bedürfnis nach Reizen für unsere fünf Sinne. Wir wollen riechen, schmecken, sehen, fühlen und hören. Uns selbst und unsere Umwelt spüren. Wichtig ist auch ein Verstehen ohne große, geistige Anstrengungen. Intuitives Begreifen über die Sinne ist der zentrale Kern dieses Trends und ist nicht nur eine neue Herausforderung für Verpackungsdesigner.

IDENTITY MANAGEMENT

‚Produkte nur für mich’ ist ein Anspruch, den Konsumenten zukünftig an die Warenwelt stellen werden. Anders ausgedrückt: Wir wünschen uns Uniqueness, Vielfalt und am liebsten mitbestimmen oder selbst Hand anlegen. Marken und Produkte sollen persönlicher werden. Auch diesem Trend liegen die Veränderungen in unserer Gesellschaft, wie zum Beispiel eine verstärkte Egozentrik unserer Singlegesellschaft, zugrunde. Hier spielt ebenfalls der Verlust von sicheren Gegebenheiten und die Suche nach Bedeutung und Selbstsicherheit eine wichtige Rolle. Konsum wird zu einem identitätsstiftenden Faktor. Der Kunde möchte sich selbst im Produkt widerspiegeln und es mit verändern.

Designlabor 25|25 lädt zur Vernissage

February 25th, 2010 by karen

Designlabor 25|25“Verpackungsdesign als kunstvolle Bühne für fiktive und reale Produkte”

Am 1. März startet das Projekt Designlabor 25|25 und lädt um 18.30 Uhr alle Interessierten herzlich zur Vernissage in die kulturreich Galerie Hamburg in der Wexstraße 28 ein. Die Designer werden ihr Live-Experiment mit Verpackungsdesign vorstellen: Sie wollen die Galerie in einen Pop-up-Store verwandeln und diesen in 25 Tagen nach und nach mit eigenen Verpackungsideen füllen. Anregungen aus dem Alltag können entweder auf whitegelabelten Produkten umgesetzt oder ganz eigene Formen entwickelt werden. In dieser Zeit ist das kulturreich sowohl Ausstellungs- als auch Arbeitsraum und dient als Kommunikationsplattform für das Thema „Verpackungsdesign als kunstvolle Bühne für das Produkt“. Die Verpackungsdesigns werden bis zum 25. März in der kulturreich Galerie, Wexstraße 28, ausgestellt. Weitere Informationen unter www.designlabor25-25.de.

Ein Logo erfindest sich neu

February 15th, 2010 by finn

Nach 30!!! Jahren hat Mtv einen Relaunch seines Logos entschieden. Es gab viele anbauten an das alte Logo und es wurde fast wöchentlich etwas neues ausprobiert. Doch nun ist es soweit und MTV relauncht sich richtig.

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diverse MTV Logos

Man verzichtet auf die Tagline “Music Television” und hat ein wenig an den Dimensionen des M´s gedreht. Doch im großen und ganzen hält man an dem alten fest und modernisiert dieses gekonnt. Die Integration von Bildern um Künstler/Sendungen oder was auch immer zu featuren gefällt mir sehr gut.

mtv_new_logo

MTV ist eine Große Marke und hier etwas ganz neues zu machen wäre der falsche Schritt. Schöner relaunch und ich bin gespannt was mit all den anderen Logo´s von “Pimp my Ride” zu “Flavor Flav” geschehen wird.

Designlabor 25|25

January 22nd, 2010 by karen

Live-Experiment mit Verpackungen

Frei zu arbeiten, ohne Restriktionen eines Briefings, diesen Traum erfüllen sich 25 Designer. Sie rufen das Projekt Designlabor 25 l 25 ins Leben und lassen im März 25 Tage lang einen sogenannten Pop-up-Store als Live-Experiment in Hamburg entstehen. Während der Zeit wird dort sowohl gearbeitet als auch ausgestellt, sprich der Pop-up-Store wird von Tag zu Tag mit immer mehr Designs gefüllt, die Spaß machen sollen, zum Nachdenken anregen, aber frei erfunden sind. Die Plattform für den Gestaltungsfreiraum bildet der Weißraum in Form von Whitelabel, die Basis eines jeden Produkts. Mehr dazu unter www.designlabor25-25.de

Beispiel_Regal Tag 1[1]

I love Madonna

December 17th, 2009 by berit

Als bekennender Fan von Madonna verfolge ich seid frühster Kindheit alles was mit Madonna zu tun hat. Nicht das ich immer alles toll finde was sie macht (die Scheidung von Guy nehme ich ihr immer noch übel), bin ich immer wieder überrascht, welch künstlerisch-erzählerische Shoots Steven Klein (ihr langjähriger Haus & Hof Fotograf) zu Stande bringt. Wer Ihre Fotosstorys kennt, weiss wovon ich rede. In der aktuellen italienischen Vanity Fair posiert Madonna hausfräulich für die Kampagne von Dolce&Gabanna. I love MadonnaMadonnaVFInside1.jpg

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Origami im Glas

November 16th, 2009 by finn

Irgendwie ist Origami Zeit, scheint gerade ein Trend zu werden. Passend dazu gibt es dieses Konzeptdesign zu Teebeuteln im Origami Style.

Green Berry Tea

Architektur und Musik im Einklang

November 9th, 2009 by Judith

Extra für Solo-Auftritte von Stücken Johann Sebastian Bachs konzipierten Zaha Hadid Architects einen Aufführungsort in der Manchester Art Gallery. Die transportable Hülle in Form eines hellen Bandes soll die Bachschen Klänge visuell und räumlich darstellen.

Der Streifen umfasst das das Publikum und die Bühne innerhalb des eigentlich quaderförmigen Raums auf einer Fläche von 17 auf 25 Meter. Die Rückseite des Publikumsbereichs ist völlig durch das geweitete Band abgeschirmt, im Übergang zum Bühnenbereich verschlankt sich das Band, um hinter der Bühne wieder breiter zu werden.

Das Band besteht aus einem lichtdurchlässigen Membranstoff, das die Tragstruktur aus Stahl umspannt. Die gesamte Konstruktion wurde von der Decke abgehängt. Über der Bühne wurden zustätzlich Acrylplatten angebracht, die für eine bessere Akustik und Schallreflexion dienen sollen. In der vorstellungsfreien Zeit kann Musik eingespielt und durch unterschiedliche Beleuchtung verschiedene Stimmungen erzeugt werden.

TEXTE/ Fotos von: www.detail.de

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Schneewitchens Apfel

October 29th, 2009 by Judith

…Schneewittchen lüsterte den schönen Apfel an, und als es sah, daß die Bäuerin davon aß, so konnte es nicht länger widerstehen, streckte die Hand hinaus und nahm die giftige Hälfte. Kaum aber hatte es einen Bissen davon im Mund, so fiel es tot zur Erde nieder. Da betrachtete es die Königin mit grausigen Blicken und lachte überlaut und sprach ‘weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz! diesmal können dich die Zwerge nicht wieder erwecken.’ Und als sie daheim den Spiegel befragte
‘Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?’
so antwortete er endlich
‘Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land.’
Da hatte ihr neidisches Herz Ruhe, so gut ein neidisches Herz Ruhe haben kann.

…Ein schönes Märchen mit einem bekannten Happy End…doch was erzählen wir eines Tages unseren Kindern, wenn der Apfel plötzlich nicht mehr aussieht wie ein Apfel, sondern wie der Marshmallow Man, Mickey Mouse oder Little Buddha? Würde das dann ungefähr so klingen:

…Schneewittchen lüsterte den schönen Buddha an, und als es sah, daß die Bäuerin davon aß, so konnte es nicht länger widerstehen, streckte die Hand hinaus und nahm die giftige Hälfte. Kaum aber hatte es einen Bissen von seiner rechten Pobacke  im Mund, so fiel es tot zur Erde nieder.

Naja, die Moral der Geschichte sollte nicht wirklich ernst genommen werden – aber lustig zu sehen, dass jetzt selbst der gute, alte Apfel und die süße Birne ihre naturgegebene Form verlassen müssen um einem Trend zu entsprechen…

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gefunden bei: packaginguqam.blogspot.com