Sündiges Abendessen: 1,9kg CO2 verursacht.
May 22nd, 2008 by carstenStockholm, Abends, etwas günstiges zum Abendessen muss her. Raus aus dem Hotel, über die Straße, ab in die nächste Burger-Braterei. Nein, nicht McDonald’s oder Burger King, sondern MAX. Ich muss ehrlich gestehen, sieht von draussen wie drinnen eher zweitklassig aus. Egal, einigermaßen lecker war es trotzdem - zumindest nicht schlechter als die anderen beiden Burger-Marken.
Um die Qualität von FastFood soll es hier aber nicht gehen. Um was dann? Um einen interessanten Ansatz im Kontext Sustainability und Klimaschutz. MAX gibt zu jedem Produkt den mit dem Verzehr verursachten CO2-Ausstoß an. Burger mit Rind sind so klimaschädlicher als welche mit Huhn - so konkret habe ich derartige Informationen bislang selten erhalten. Na ja, und mit ein paar Aktions-Menüs bekommt man dann auch direkt den obligatorischen Klima-Ablassbrief dazu - CO2-Ausstoß-Kompensation durch Pflanzen von Bäumen in Afrika. 
Ich finde es eine gute Idee! Durch eine derartige Transparenz wird das öffentliche Bewusstsein sensibilisiert. Und absatzschädigend ist eine derartige Deklaration sicher auch nicht. Oder befürchtet jemand ernsthaft, der “ahnungslose” Kunde rennt wieder raus aus dem Laden, wenn er erkennt, dass er mit seinem Lieblingsmenü 2kg CO2-Ausstoß verursachen würde? McDonald’s, Burger King - bitte nachmachen!
PS: Ich muss gestehen, ich habe 1,9kg CO2-Ausstoß verursacht. Die aktuelle Geschmackslage hatte sich für ein Original- und gegen ein Chicken-Menü entschieden.
PPS: Mein Schwedisch ist doch eher limitiert ;-) Wenn ich auf den Produkttafeln etwas gravierend falsch verstanden habe, so möge man mich bitte kurz darauf hinweisen. Tack så mycket!

