Archive for the 'branding' Category

Ich kaufe ein A….

July 9th, 2008 by Judith

Diese Scrabble-Schoki hat unglaubliche 4 Vorzüge: 1. sie schmeckt. 2. sie hilft gegen Langeweile, 3. sie regt die Gehirnzellen an, 4. sie ist kommunikativ…und ach ja..5. sie hilft gegen Liebeskummer wenn das mit der Kommunikation dann doch nicht geklappt hat…

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link: leider vergessen, sorry!!

Nichts zu beschönigen

June 11th, 2008 by alex

Viele Leute behaupten ja, dass Marketing und Werbung trotz gegenteiliger Beteuerung (”Truth well told” oder ähnliches) meistens lügen oder die Wahrheit doch ein wenig aufbrezeln, um eine Marke an den Mann oder die Frau zu bringen. Da ist es um so erstaunlicher, dass eine Marke wie MTV die nackte Wahrheit ungeschminkt und auch noch stolz dem erstaunten Publikum präsentiert und dann auch noch beim Clio Award dafür eine Goldmedaille abkassiert. Auf der in Buenos Aires gestalteten Anzeigenserie sehen wir im Side-by-Side Vergleich etwa zwei Frauen, von denen die eine unzweifelhaft Britney Spears ist. Die andere erkennt man auf den ersten Blick nicht und erfährt im Kleingedruckten, dass es sich um Marie Curie handelt, die erste Frau, die einen Nobelpreis in Chemie erhalten hat. M.a.W., MTV scheint stolz darauf zu sein, dass dank dieser Marke jeder Frau Spears kennt und keiner Frau Curie. Dasselbe gilt für Marilyn Manson vs. Alexander Fleming, dem Entdecker des Penicillin usw. Auch wenn die Idee wirklich simpel ist, auch wenn das Kulturbanausentum der Wahrheit entspricht, irgendwie finde ich es zum Kotzen.

Quelle: Clio Awards

Revolution im Photo-Shop

June 3rd, 2008 by alex

Zum 25-jährigen Jubiläum der 250. Post. (Ich hoffe ich habe mich nicht verzählt!) Damit ist The Brand Union immerhin 6 Jahre älter als die friedliche Revolution in der DDR, die sich nächstes jahr zum 20. Mal jährt. Und sieh mal einer an, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat sich dazu ein besonders schickes Logo verpasst. Und zwar wie es sich für echte Sozialisten gehört, haben sie erst eine Ausschreibung gemacht, sich von professionellen Designagenturen Logovorschläge präsentieren lassen, und dann entschieden, es doch lieber selbst zu machen, wozu Geld für teure Agenturen ausgeben.

Im Fontblog regt man sich zurecht über diese Mentalität auf. Der Gipfel ist aber der Kommentar der Welt, “manchmal geht es besser ohne professionelle Kreative”. Wir sind ja gewöhnt, dass da hergelaufene Design-Gurus kommen, ein blaues Quadrat machen, eine kleine Diagonale rein, Deutsche Bank dazu und mel eben ein paar Hunderttausend Mark (damals noch) kassieren. Oder ein Rotes D und ein B, fertig ist Die Bahn – das hätten wir doch auch gekonnt, oder? Mit PhotoShop haben wir jetzt die Möglichkeit der Demokratisierung des Designs. Man nehme sein Lieblingsfoto, tue eine Zahl, wahlweise einen Buchstaben dazu, bastle ein bisschen im Menü herum, und schon ist der Profi überflüssig.

Ein Grund mehr, an solchen halbseidenen Logo-Wettbewerben nicht teilzunehmen.

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Der Duft der großen, weiten Welt

May 30th, 2008 by Judith

Zigarren sind bekanntlich nicht jedermanns Geschmack und manchmal sind sie sogar richtig abtörnend. Wenn ich mir allerdings das Design von Weathersbeys Fine Tobacco ansehe, dann könnte ich glatt zum Zigarrenraucher werden und mich in meiner Bibliothek vor dem Kamin in meinen englischen Ledersessel niederlassen und gemütlich eine qualmen…

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view Eli Horns Portfolio via behance.net

right on time

May 30th, 2008 by Judith

hier ein schöner Beitrag von Djorde Zivanovic für die International Watch Design Competition. Ein schönes Schmuckstück - eine tolle Uhr..stylisch und praktisch..hoffen wir auf die Realisierung.

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bottleboutique

May 27th, 2008 by Judith

Die australische Kosmetikmarke Aesop produziert super Kosmetik, coole Verpackungen und die shops sehen einfach SAUGEIL aus. In Adelaide hat jetzt diese neue Filiale ihre Pforten eröffnet, wo an der Decke eine Konstruktion aus Flaschen installiert wurde:

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save paper - save the planet

May 27th, 2008 by Judith

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fleissiges Bienchen

May 27th, 2008 by Judith

Bee Raw Honig überzeugt durch sein pures und ansprechendes Design..und sicherlich auch mit seinem Geschmack. Dazu gibt es kleine Proben im Reagenzglas - und die sehen so schick aus, daß man sie einfach haben muß um sie jeden Morgen auf dem Küchentisch bewundern zu können!!!beerawhonig.jpg

Neues Warentest-Logo im Geschmackstest

May 23rd, 2008 by alex

Die Stiftung Warentest hat, wie man weiß, eine neue Corporate Identity entwickeln lassen. Und wie immer in solchen Fällen gibt es Zustimmung oder Ablehnung oder Indifferenz, das gehört einfach dazu. Nun hat aber die Brandmeyer Markenberatung eigens eine repräsentative Studie durchführen lassen, um “den Verbraucher” über das neue Testsiegel abstimmen zu lassen, und kommt laut HORIZONT zu dem Ergebnis “mangelhaft”. Nur 15 Prozent finden das neue Siegel seriöser und vertrauenswürdiger als das alte, und 75 Prozent hätten gerne das alte Siegel zurück.

Das würde mich nicht weiter stören, denn Verbraucher mögen generell keine Veränderung, wenn man sie im Test über Signets befragt, das ist bekannt. Allerdings ist das Siegel handwerklich wirklich nicht sehr gut gemacht, um das festzustellen braucht man keine repräsentative Studie. Man sieht doch auf den ersten Blick, dass es auf Produktverpackungen geradezu dysfunktional ist. Es ist weniger dezent als das alte Signet (übrigens auch kein designerisches Highlight) und kann auf einigen Verpackungen als durchaus brutaler Störer wirken. Trotzdem geht gegenüber dem “t”-Branding das eigentliche Testurteil total unter.

Alt vs. neu (aus: HORIZONT.NET)

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Seine Hände in Unschuld waschen

May 22nd, 2008 by carsten

Es gibt immer wieder Momente, wenn man ein bislang unbekanntes Produkt wahrnimmt, sich ihm widmet und dann feststellt “alles richtig gemacht”: CleanWell Soap. Eine Range an Haushalt-Seifen und Sanitär-Reinigern, die 99% aller Keime abtöten sollen - dabei aber auf harte Chemikalien verzichten. Erfrischend, bei dem ganzen Vanish-, Bref-, Sagrotan- und Domestos-Terror ;-) 
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Erfrischend auch im Hinblick auf die Marke und das Markendesign. “Fette props” an die Kollegen von IDEO! Respect! Aber der Reihe nach: 

Der Markenname: CleanWell  - kann überzeugen: simpel, ehrlich, glaubwürdig. Alles mit “power”, “action”, “extra” etc. würde dem Sustainability-Gedanken bzw. der sanften aber effektiven Wirksamkeit nicht gerecht. 

Das Packging: Klar und aufgeräumt, wirkt nüchtern und ehrlich - ebenfalls passend zur Marke bzw. zum Produkt. Der Clou ist jedoch, dass endlich jemand eingesehen hat, dass das Label auf der Seife vielleicht im Supermarkt-Regal eine Relevanz hat, im Badezimmer oder auf dem WC aber eher visuell stört. Weshalb gibt sonst in jedem zweiten Geschäft Pumpflaschen, in die die gekaufte Seife umgefüllt wird? Und das wird sicher nicht nur mit Handelsmarken gemacht, liebe Markenartikler ;-) Warum also nicht direkt eine Pumpflasche entwickeln, die besser aussieht, als die meisten zu kaufenden Ersatzflaschen? Wirkt wie gefrostetes Glas, schlichte Form, sympathische Farben (entsprechend Sorte), ganz dezentes Logo. Das Label kann nach dem Kauf leicht entfernt werden. 

Was sagt uns das? De-Branding als Instrument der Markenführung? Steigerung der Markenrelevanz und -akzeptanz durch eine Reduktion der Markierung - ein interessanter Ansatz! Interessant, da er anregt darüber nachzudenken, was der Kontext der Marke und ihrer Verwendung ist. Nicht nur der Moment am POS zählt, sondern auch die vielen Momente  der Verwendung. Schon klar, ohne Kauf am POS keine tägliche Verwendung - CleanWell zeigt aber, dass es Sinn macht, die Sache ein wenig ganzheitlicher zu betrachten.