Archive for the 'branding' Category

Neues Warentest-Logo im Geschmackstest

May 23rd, 2008 by alex

Die Stiftung Warentest hat, wie man weiß, eine neue Corporate Identity entwickeln lassen. Und wie immer in solchen Fällen gibt es Zustimmung oder Ablehnung oder Indifferenz, das gehört einfach dazu. Nun hat aber die Brandmeyer Markenberatung eigens eine repräsentative Studie durchführen lassen, um “den Verbraucher” über das neue Testsiegel abstimmen zu lassen, und kommt laut HORIZONT zu dem Ergebnis “mangelhaft”. Nur 15 Prozent finden das neue Siegel seriöser und vertrauenswürdiger als das alte, und 75 Prozent hätten gerne das alte Siegel zurück.

Das würde mich nicht weiter stören, denn Verbraucher mögen generell keine Veränderung, wenn man sie im Test über Signets befragt, das ist bekannt. Allerdings ist das Siegel handwerklich wirklich nicht sehr gut gemacht, um das festzustellen braucht man keine repräsentative Studie. Man sieht doch auf den ersten Blick, dass es auf Produktverpackungen geradezu dysfunktional ist. Es ist weniger dezent als das alte Signet (übrigens auch kein designerisches Highlight) und kann auf einigen Verpackungen als durchaus brutaler Störer wirken. Trotzdem geht gegenüber dem “t”-Branding das eigentliche Testurteil total unter.

Alt vs. neu (aus: HORIZONT.NET)

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Seine Hände in Unschuld waschen

May 22nd, 2008 by carsten

Es gibt immer wieder Momente, wenn man ein bislang unbekanntes Produkt wahrnimmt, sich ihm widmet und dann feststellt “alles richtig gemacht”: CleanWell Soap. Eine Range an Haushalt-Seifen und Sanitär-Reinigern, die 99% aller Keime abtöten sollen - dabei aber auf harte Chemikalien verzichten. Erfrischend, bei dem ganzen Vanish-, Bref-, Sagrotan- und Domestos-Terror ;-) 
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Erfrischend auch im Hinblick auf die Marke und das Markendesign. “Fette props” an die Kollegen von IDEO! Respect! Aber der Reihe nach: 

Der Markenname: CleanWell  - kann überzeugen: simpel, ehrlich, glaubwürdig. Alles mit “power”, “action”, “extra” etc. würde dem Sustainability-Gedanken bzw. der sanften aber effektiven Wirksamkeit nicht gerecht. 

Das Packging: Klar und aufgeräumt, wirkt nüchtern und ehrlich - ebenfalls passend zur Marke bzw. zum Produkt. Der Clou ist jedoch, dass endlich jemand eingesehen hat, dass das Label auf der Seife vielleicht im Supermarkt-Regal eine Relevanz hat, im Badezimmer oder auf dem WC aber eher visuell stört. Weshalb gibt sonst in jedem zweiten Geschäft Pumpflaschen, in die die gekaufte Seife umgefüllt wird? Und das wird sicher nicht nur mit Handelsmarken gemacht, liebe Markenartikler ;-) Warum also nicht direkt eine Pumpflasche entwickeln, die besser aussieht, als die meisten zu kaufenden Ersatzflaschen? Wirkt wie gefrostetes Glas, schlichte Form, sympathische Farben (entsprechend Sorte), ganz dezentes Logo. Das Label kann nach dem Kauf leicht entfernt werden. 

Was sagt uns das? De-Branding als Instrument der Markenführung? Steigerung der Markenrelevanz und -akzeptanz durch eine Reduktion der Markierung - ein interessanter Ansatz! Interessant, da er anregt darüber nachzudenken, was der Kontext der Marke und ihrer Verwendung ist. Nicht nur der Moment am POS zählt, sondern auch die vielen Momente  der Verwendung. Schon klar, ohne Kauf am POS keine tägliche Verwendung - CleanWell zeigt aber, dass es Sinn macht, die Sache ein wenig ganzheitlicher zu betrachten.

kexfabrik

May 22nd, 2008 by Annette

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Bei einer Intrnetrecherche bin ich kürzlich auf dieses wiener Unternehmen gestoßen, welches sich darauf spezialisiert hat, berühmte österreichische Persönlichleiten in Keksform zu vertreiben. Ob Freud, Mozart oder Sissi, ebenso wie der Stephansdom oder einfach die Kontur des Landes- alles was die nationale Identität unserer Nachbarn so hergibt, ist hier zu finden. Das Ganze gibt es dann auch noch in einer Bio-Ausführung. Ist doch irgendwie zum Reinbeißen-oder? Im Netz zu finden unter: www.kexfabrik.at

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Copyright der Bilder: kexfarbrik

Nicht so nackig!

May 5th, 2008 by sina

Upsala. Da hat doch die flotte Sirene des ersten Starbucks Logos von Terry Heckler für die neue Retro-Linie Pike Place Roast™ adäquate Extensions über ihr früher so barbusiges Antlitz drapiert.

Man kann es auch übertreiben mit der political correctness…starbucks-1st-logo.pngstarbucks-pike-place-cups.png

Gefunden bei TheDieline.com. Erstes Starbucks Logo von Brand Autopsy. Photos der Cups: Powerbooktrance via Flickr.

Wunderwaffe Design

May 2nd, 2008 by christine

Ein Zitat von Carsten und Sina entdeckt:

15 YEARS AGO,
COMPANIES COMPETED ON PRICE.
TODAY IT’S QUALITY.
TOMORROW IT’S DESIGN.

ROBERT HAYES,
HARVARD BUSINESS SCHOOL,
1998

Eben noch in Tokio…

April 21st, 2008 by kerstin

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…und jetzt schon auf unserer Showbühne: ASKUL.

Askul ist einer der am schnellsten wachsenden Firmen Japan’s mit mehr als 18000 Produkten, die per Katalog bestellt werden können. Es gibt alles, was das Herz begehrt - vom Bürobedarf bis hin zu Möbeln, Kleidung und Essen.

Die Stockholmer Agentur Design Lab hat ein übergreifendes Design Programm - CI, Produktdesign und Packaging - entwickelt und somit eine neue Era in der Evolution des Askul Unternehmens erzielt.

Ein wirklich durchaus gelungener Auftritt, der Designer-Herzen höher schlagen lässt… meines auf alle Fälle!

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wohnst du schon, oder fährst du noch?

April 21st, 2008 by Judith

Ikea hat die Straßenbahn in Kobe (Japan) in einen mobilen showroom verwandelt. Hir erkann man bis zum 6.Mai die neueste Frühjahrskollektion bewundern.

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Brand at it´s best

April 17th, 2008 by finn

Da bekommt der Begriff Branding ganz neue Facetten.

Adidas hat ein Sunblocker zum Aufsprühen auf den Markt gebracht. Der Clou sind die drei Düsen die einem die bekannten Adidas Steifen auf den Pelz zaubern. Aufsprühen, in die Sonne und abwarten. Schon ist man ein echtes Original. Das mir auch das Packaging gefällt, hätt’ ich fast vergessen.

Adi Bloc

Gefunden auf Dieline.

Entwickelt wurde das ganze von Tom Ballhatchet, der auf seiner Seite noch viele weitere interessante, sehr kreative Konzepte vorstellt, unter anderem das Ebay Spray. Ein Blick lohnt sich allemal.

kind möchte man sein

April 15th, 2008 by Judith

ein wundervolles Beispiel für liebevolles und detailverliebtes corporate design liefert character für pottery barn kids. Man beachte die kleinen Illustrationen für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche.

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Schnaps, immer wieder Schnaps

April 11th, 2008 by Judith

Es war die Woche des Alkohols. Viele neue Designs, kunstvolle Verpackungen und interessante namings unterwandern momentan das Segment Alkohol. Zum Wochenabschluß kommt hier der neuartige Wodka von nonobject, der als erster ohne Flaschenhals auf die Welt kommt und nach seiner Verwendung als Designervase aufersteht.

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