Archive for the 'naming' Category

Little dish

June 2nd, 2008 by Judith

Anita schreibt:

Wie für die Großen gibt es nun auch für die Kleinen Fertiggerichte ohne kochen, zum schnell loslöffeln. Sie sind gesund und ohne zusätzliches Salz oder Zucker, die helfen mit voller Kraft in der Schule weiterzulernen.
Doch nicht nur der Inhalt zählt, auch das “Drumherum” ist wunderschön und wie ein Bilderbuch. So schmeckt es bestimmt noch mal so gut. Ein schönes Beispiel dafür, dass auch diese Art von Illustrationen auf Verpackungen funktioniert. Solche habe ich mir schon immer gewünscht.
Leider gibt es sie vorerst nur in Großbritannien, aber dennoch…
Vorhang auf für die Mittagsgeschichten von “Little Dish”

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Anbiet-Situation

May 30th, 2008 by finn

Da hier bei uns am Tisch häufig eine Anbiet-Situation für die Kollegen aufgebaut ist, finde ich diese Packung wirklich praktisch, weil klasse zum Produkt. Wir sprechen hier über die Fat-Free Rice Cracke, Ricepod, von New England Herbal Foods. Die übrigens auch das lustige Produkt “Danielle” im Angebot haben ;-)

Häufig sehen wir uns nähmlich gezwungen, um die Augen der anderen zu schonen, Dinge in Schalen anzubieten. Das hätte hiermit ein Ende.

Das mir die Sortenkodierung ausserordentlich gefällt, kann sich der aufmerksame Leser sicher schon denken.

chillioriginalsesamwasabi

Seine Hände in Unschuld waschen

May 22nd, 2008 by karen

Es gibt immer wieder Momente, wenn man ein bislang unbekanntes Produkt wahrnimmt, sich ihm widmet und dann feststellt “alles richtig gemacht”: CleanWell Soap. Eine Range an Haushalt-Seifen und Sanitär-Reinigern, die 99% aller Keime abtöten sollen – dabei aber auf harte Chemikalien verzichten. Erfrischend, bei dem ganzen Vanish-, Bref-, Sagrotan- und Domestos-Terror ;-) 
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Erfrischend auch im Hinblick auf die Marke und das Markendesign. “Fette props” an die Kollegen von IDEO! Respect! Aber der Reihe nach: 

Der Markenname: CleanWell  - kann überzeugen: simpel, ehrlich, glaubwürdig. Alles mit “power”, “action”, “extra” etc. würde dem Sustainability-Gedanken bzw. der sanften aber effektiven Wirksamkeit nicht gerecht. 

Das Packging: Klar und aufgeräumt, wirkt nüchtern und ehrlich – ebenfalls passend zur Marke bzw. zum Produkt. Der Clou ist jedoch, dass endlich jemand eingesehen hat, dass das Label auf der Seife vielleicht im Supermarkt-Regal eine Relevanz hat, im Badezimmer oder auf dem WC aber eher visuell stört. Weshalb gibt sonst in jedem zweiten Geschäft Pumpflaschen, in die die gekaufte Seife umgefüllt wird? Und das wird sicher nicht nur mit Handelsmarken gemacht, liebe Markenartikler ;-) Warum also nicht direkt eine Pumpflasche entwickeln, die besser aussieht, als die meisten zu kaufenden Ersatzflaschen? Wirkt wie gefrostetes Glas, schlichte Form, sympathische Farben (entsprechend Sorte), ganz dezentes Logo. Das Label kann nach dem Kauf leicht entfernt werden. 

Was sagt uns das? De-Branding als Instrument der Markenführung? Steigerung der Markenrelevanz und -akzeptanz durch eine Reduktion der Markierung – ein interessanter Ansatz! Interessant, da er anregt darüber nachzudenken, was der Kontext der Marke und ihrer Verwendung ist. Nicht nur der Moment am POS zählt, sondern auch die vielen Momente  der Verwendung. Schon klar, ohne Kauf am POS keine tägliche Verwendung – CleanWell zeigt aber, dass es Sinn macht, die Sache ein wenig ganzheitlicher zu betrachten.

Schnaps, immer wieder Schnaps

April 11th, 2008 by Judith

Es war die Woche des Alkohols. Viele neue Designs, kunstvolle Verpackungen und interessante namings unterwandern momentan das Segment Alkohol. Zum Wochenabschluß kommt hier der neuartige Wodka von nonobject, der als erster ohne Flaschenhals auf die Welt kommt und nach seiner Verwendung als Designervase aufersteht.

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Keine dummdubidum Subbrand

April 10th, 2008 by finn

Wer es noch nicht gesehen hat, dem sei auf jedenfall youtube nahegelegt. Wer es noch nicht gesehen hat, der hat zumindest davon gehört und wer noch nicht davon gehört hat, der hat die falschen Leute um sich herum.

So oder so ähnlich hat die neue Subbrand von Jägermeister eingeschlagen.

embedded by Embedded Video

YouTube Direkt

Denn, was kann man auf einer erfolgreich wiederbelebten Marke wie Jägermeister machen, die das Problem hat, nur an einem Produkt festgemacht zu werden und das polarisiert auch noch.

Das Produkt Jägermeister ist perfekt. Es ist Kult, es ist Religion und entweder man liebt es oder man kann nicht´s damit anfangen. Wer Jägermeister nicht mag, der wird Jägermeister auch nicht mögen. Für die ist es zu schwarz, zu bitter, zu laut, zu wild.

Was da hilft ist “Kein Jägermeister”. Bunt, ruhig, geordnet und irgendwie schrecklich spießig. So spießig, dass es schon wieder cool und neu ist.

Ganz Zahm

Dubdubidum, stößchen ihr Frohgemüter!!!!

Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib. (10. Gebot)

March 5th, 2008 by sina

Ja, aber will Jesus denn nun alle Mädels für sich?

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In der TrendMarks™ Studie von The Brand Union tauchte schon im letzten Jahr der Trend “Christliche Ernährung” auf. Abnehmen und Schlemmen im Namen des Herrn. Jetzt auch engelsgleiches Aufbrezeln und sündige Augenringe beseitigen bevor es zum Beichtstuhl geht….?!?!?!

Zumindest in Singapur konnte man diese unfromme Serie von Blue Q noch bis vor kurzem erwerben. (Und von denen kennen wir ja schon die Katzenarschkaugummies.) Nach katholischen Protesten war’s das jetzt. Dann müssen Jesus’ Jünger sich halt wieder auf ihre inneren Werte besinnen.

Schon wieder ein neuer Kunstname

February 11th, 2008 by alex

Die Bayer AG zeugt viele kleine Kinderlein. Im Design Tagebuch bin ich auf die neue Tochterfirma Currenta aufmerksam geworden. Nach der Abspaltung von Lanxess ist es das zweite Naming-Kunstprodukt im Konzern, sinnigerweise ein Joint Venture zwischen Mutter Bayer und Tochter Lanxess. Ich tue mich ja grundsätzlich schwer mit solchen Kunstnamen, sei es Lanxess, Evonik (ehemals RAG), Arcandor (ehemals KarstadtQuelle) und jetzt eben Currenta. Laut Presseinfo geht der Name auf lateinisch currere (”laufen”) sowie englisch current (”aktuell” oder auch “elektrischer Strom”) zurück. Das Unternehmen schreibt dem Namen “mitreißende Kraft” zu, – für mich tun sich eher Assoziationen wie Kur und Rente auf. Und das im Chemiepark, da freut sich der Kurschatten! Dazu noch eine Bildmarke, die an die Commerzbank oder die Volksfürsorge erinnert, Branding at its best!

Google zelebriert 50. Geburtstag des Legosteins

January 28th, 2008 by christine

Heute am 28. Januar 2008 wird dieses wunderbare Spielzeug 50 Jahre alt. Und Google würdigt das Jubiläum mit einer eintägigen, spielerischen (was für eine gute Doppeldeutigkeit an dieser Stelle…) Anpassung des Logos:

Der Markenname LEGO ist übrigens eine Kombination aus den dänischen Wörtern ‘leg’ und ’godt’ und heißt soviel wie ‘Spiel gut’. Na, da ist der Name doch Programm. Die Legomarkenhistorie ist u.a. nachzulesen bei markenmuseum.com.

Lokalpatriotismus

December 11th, 2007 by finn

Ja ich weiß, ich hab Urlaub und sollte was anderes tun.

Aber eben befand ich mich noch in einer besseren Welt und dann ist es passiert es gibt meine “Altona” Bio brause nicht mehr. Auch wenn es nur am Flaschenhals stand, hab ich mich doch immer sehr gefreut wenn ich bei meinem Einzelhändler vor dem Regal stand und alles voll mit “Altona” stand.

Bionade hat den Kampf wohl endgültig gewonnen. Das sie nun selber Plastikflaschen haben und bei Mc Donalds verkauft werden, lassen wir einfach mal unkommentiert und warten ab ob das wohl Bio ist.

Altona

Google Android soll mobiles Internet revolutionieren

November 6th, 2007 by christine

Google landet den nächsten Coup mit der Veröffentlichung eines neuen, Linux-basierten Open Source Handy-Betriebssystems namens Android, ein Konkurrenzprodukt von Windows Mobile. Natürlich hat Google auch schon die passenden Partner im Gepäck: Mit 33 führenden Unternehmen der Branche (u.a. T-Mobile, China Mobile, Samsung, Motorola, LG…) als Partner startet Google eine neue Allianz des mobilen Internets, die ‘Open Handset Alliance’. Microsoft und Apple sind übrigens nicht dabei. Android soll auf den Geräten verschiedenster Hersteller laufen, wird ab dem 2. Halbjahr 2008 verfügbar sein und beinhaltet einen leistungsstarken Browser. Erklärtes Ziel ist es, die Online-Nutzung mobiler Endgeräte massiv voranzutreiben. Klingt insgesamt sehr vielversprechend – Über den Namen hätte man allerdings noch einmal nachdenken können. Positive Assoziationen löst ‘Android’ bei mir jedenfalls nicht aus, im Gegenteil.

Gelesen bei Spiegel Online.